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Umweltfreundliche ProduktionUmweltgerechte Herstellung

Die Produktionsfaktoren der Industrie sind natürlich sehr von der Art des herzustellenden Produkts abhängig. Trotzdem lassen sich einige Angaben zu einer ökologisch verantwortungsvollen Herstellungsweise machen. Hier einige Kriterien für eine umweltfreundliche industrielle Produktion:

Verwendung umweltfreundlicher Rohstoffe. Wie wir gesehen haben, gibt es Unterschiede in der ökologischen Verträglichkeit von Rohstoffen: Manche wachsen nach, andere nicht, manche sind unbedenklich, andere hoch giftig, manche sind reichlich vorhanden, andere höchst selten. So muss das Ziel jeder umweltfreundlichen Produktion sein, Rohstoffe zu benutzen, deren Verbrauch unsere Erde kompensieren kann. (Mehr zu diesem Thema hier Ressourcen). Herstellung umweltfreundlicher Endprodukte. Es hilft nicht viel, auf die Wahl der Rohstoffe zu achten, dann aber ein umweltschädliches Produkt herzustellen. Auch das Endprodukt muss ökologisch verträglich sein und darf keine hohe Belastung für unsere Umwelt darstellen. Eine hohe Lebensdauer und die Möglichkeit zur umweltgerechten Entsorgung spielen hier eine große Rolle (Mehr dazu unter umweltfreundliche Produkte). Effiziente Nutzung umweltfreundlicher Energien. Jede Produktion verbraucht Energie. Voraussetzung für eine sparsame und somit umweltfreundliche Produktion ist eine optimale Organisation der Energie verbrauchenden Prozesse. Wenn der Verbrauch so auf ein Minimum gesenkt wurde, kommt es auf eine ökologisch verantwortliche Deckung des Bedarf an: durch die Wahl der richtigen Energiequellen.

Umweltfreundliche Abfallprodukte

Jede industrielle Herstellung erzeugt neben dem gewünschten Endprodukt auch eine Reihe ungewünschter Abfallprodukte (hierzu gehören auch alle Arten von Abgasen und flüssigen Abfällen). Dabei gilt es darauf zu achten, dass 1. nicht mehr Abfall produziert wird als nötig, 2. möglichst umweltschonende Abfälle entstehen und 3. die entstandenen Abfälle umweltgerecht entsorgt werden. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier (Abfall).

Negativ-Beispiel Kunststoff

Am Beispiel des gewöhnlichen Kunststoffs (Plastik) sehen wir, dass sich das Umweltbewusstsein in der Industrie noch längst nicht durchgesetzt hat: Der zugrunde liegende Rohstoff Erdöl ist weder erneuerbar noch reichlich vorhanden, seine Förderung und der Transport verursachen große ökologische Probleme. Auch das Endprodukt ist in hohem Maße umweltschädlich: Kunststoffe werden nicht natürlich abgebaut, eine Reaktion mit lebenden Organismen ist praktisch ausgeschlossen. So werden Reste einer gewöhnlichen Plastiktüte, die wir heute wegwerfen, auch in 500 Jahren noch zu finden sein. Nicht gerade das Erbe, was sich kommende Generationen von uns wünschen würden…

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