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Der Boden unter unseren Füßen
Ein fruchtbarer Boden ist die Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen: Er bringt Obst, Gemüse und Getreide hervor – und indirekt das Fleisch, indem er die Tiere ernährt, die wir essen. Ohne fruchtbaren, funktionierenden, gesunden Boden gibt es keine Nahrung, ohne Nahrung gibt es kein Überleben. Eine einfache Formel und eigentlich Grund genug, die Fruchtbarkeit des Erdreichs auf lange Sicht sicherzustellen. Eigentlich…
Verseuchter Boden
Schadstoffe verschiedenster Art verseuchen unsere Böden: die konventionelle Landwirtschaft verwendet Unmengen von künstlichem Dünger und hochgiftigen Pestiziden – und belastet die Böden dadurch mit organischen Schadstoffen und Schwermetallen; Überschwemmungen unreiner Gewässer hinterlassen ebenso ihre Spuren wie der ständige stoffliche Austausch mit der zunehmend verschmutzten Luft; saurer Regen bringt die Böden aus dem Gleichgewicht. Die Grundlage für unsere Lebensmittel, das Erdreich unserer Böden, ist in einem alarmierenden Zustand.
Erosion und Verwüstung
Die großflächigen Eingriffe in die Natur – Abholzung von Wäldern, Schaffung von Monokulturen, Verwendung von Pflanzengiften – haben weitreichende Folgen: Die übermäßige Abtragung des geschwächten Bodens (Bodenerosion) führt zu einer Bodenverarmung und letztendlich zu seiner Zerstörung. Am Ende dieser Entwicklung stehen wir in der Wüste – wir haben uns selbst den (fruchtbaren) Boden unter den Füßen weggezogen!
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